Tirol, Tirol, Tirol
du bist mein Heimatland
weit über Berg und Tal
das Alphorn schallt
Die Wolken ziehn dahin
sie ziehn auch wieder her
Der Mensch lebt nur einmal
Und dann nicht mehr
Ich hab ’nen Schatz gekannt
der dort im Grabe ruht
Den hab ich mein genannt
Er war mir gut
Hab keine Eltern mehr
Sie sind schon längst bei Gott
Kein Bruder, Schwester mehr
Sind alle tot
Wenn ich gestorben bin
Legt mich ins kühle Grab
Wo deutsche Eichen stehn
Legt mich hinab
Tirol
Text: A. Zweigle (vor 1914)
Musik: J. P. Esteri (vor 1914)
vielfach in Soldatenliederbüchern seit dem ersten Weltkrieg , die zweite Strophe wurde von Soldaten oft vermischt mit Weit ist der Weg zurück ins Heimatland Das Lied eines „Soldiers of Fortune“, keine Eltern, keine Liebste, kein zu Hause – bereit für den Krieg.
in: Der Pott (1935, 1942) — Liederbuch der Fallschirmjäger (1983) —
Zur Geschichte dieses Liedes:
Versionen, Parodien und Nachdichtungen: :
Liederthema: Kriegslieder, Soldatenlieder, Trauerlieder
Liederzeit vor 1913 - Zeitraum: 1871-1918: Deutsches Kaiserreich, 1914-1918 Erster Weltkrieg
Stichwort: Orte: Tirol
Geschichte dieses Liedes: Tirol du bist mein Heimatland
Anmerkungen:
andere Textfassung in Der Pott (1942)
Hast du den Freund gekannt
der dort im Grabe ruht
er war mir wohlbekannt
er war mir gut
Die Schwalben ziehen fort
sie kehren wieder her
der Mensch lebt einmal nur
und dann nicht mehr
Hab keine Eltern mehr
die sind schon längst bei Gott
der Bruder starb im Feld
sind alle tot
Wenn ich gestorben bin
legt mich ins kühle Grab
wo deutsche Eichen stehn
senkt mich hinab
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Aus einem alten rheinischen Gebetbuch:
Hier lasse einen Seufzer fahren
und wenn du kannst, noch einen
und wenn du weiter seufzen willst
dann siehe hier