Wie schön ist das ländliche Leben

Wie schön ist das ländliche Leben
Mein Häuschen steht auf grünender Flur
Vom Schatten der Bäume umgeben
Wie schön ist doch Gottes Natur

Vom Schatten der Bäume umgeben
Da sitz ich so gerne allein
Da fallen mir goldene Träume
Der schönsten Vergangenheit ein

Was nützen dem Fürsten die Schlösser
Dem König sein Geld und sein Tand
Sie haben viel größere Sorgen
Und wünschen sich oft meinen Stand

So leb ich als Landmann zufrieden
Dieweil ich kein Edelmann bin
Ich muss mich mit wen’gem begnügen
Und lasse den Luxus dahin

Text: Verfasser unbekannt

mündlich aus Glan-Eisenbach (Becker’s handschriftliche Sammlung, 1893) Hoffmann: Volkstümliche Lieder, S. 148 führt es an und sagt: Verfasser unbekannt, Volksweise. Vermutlich: Willkommen o seliger Abend
in Volkstümliche Lieder der Deutschen (1895, Nr. 610)

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Liederzeit vor 1880 - Zeitraum:
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500 Jahre Bauernkrieg

Wessen Erde ist die Erde ?
Wessen Welt ist die Welt?

Die Grenzgänger spielen Lieder und Texte aus dem Bauernkrieg von 1524/1525 und ziehen die Parallelen bis in die heutige Klimakrise. Lieder aus der bedeutenden Sammlung “Deutsche Volkslieder demokratischen Charakters” von Wolfgang Steinitz (1954/1962) und Songs von Bertolt Brecht treffen auf Geschichten des legendären Bundschuh-Führers Jos Fritz, Passagen aus den Reden Thomas Müntzers und aus den Memminger Artikeln, der frühesten gedruckten Erklärung der Menschenrechte von 1525. (Weitere Infos)

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