Wie-n e be ledig gwest

Wie-n e be ledig gwest
isch mers am wöhlsta gwest
´s wurd mer mei Lebatag
nimme so wohl
Ketz isch a großa Not
d Muater schreit: Schaff doch Broat
Gschob nor die Kinder a
´s Häusle ganz vol

Wann der Baur s´Koara metzt
wurd er schier gar auspreßt
ka nimme zahla gnua
Stuira und Stol
Wann´s aweil goht so furt
oder noärger wurd
bleibt es of d Stiefel nauf
warle koi Sohl

Wear amol gheirigt hot
brüaderle , deam vergoht
brauchst em´s verwehra net
´s Singa und´s Gjohl
Wie-n e be ledig gwest
isch mers am wöhlsta gwest
´s wurd mer mei Lebatag
nimme so wohl

Text: G. Jakob , 1897
Musik: Verfasser unbekannt ; „Riesisches Volkslied“; Schwaben ?
in Albvereins-Liederbuch (ca. 1900)

Liederthema: ,
Liederzeit vor 1897 - Zeitraum:
Stichwort: Orte:


500 Jahre Bauernkrieg

Wessen Erde ist die Erde ?
Wessen Welt ist die Welt?

Die Grenzgänger spielen Lieder und Texte aus dem Bauernkrieg von 1524/1525 und ziehen die Parallelen bis in die heutige Klimakrise. Lieder aus der bedeutenden Sammlung “Deutsche Volkslieder demokratischen Charakters” von Wolfgang Steinitz (1954/1962) und Songs von Bertolt Brecht treffen auf Geschichten des legendären Bundschuh-Führers Jos Fritz, Passagen aus den Reden Thomas Müntzers und aus den Memminger Artikeln, der frühesten gedruckten Erklärung der Menschenrechte von 1525. (Weitere Infos)

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