Es ist nichts lustgers auf der Welt (1793)

Es ist nichts lustgers auf der Welt Und auch nichts so geschwind Als wir Husaren in dem Feld Wenn wir in Schlachten sind Wenns blitzt und kracht dem Donner gleich Wir schießen rosenrot Wenns Blut von unserm Körper fleußt Sind wir couragevoll Da heißt’s: Husaren insgesamt Schlagt nur Pistolen an ergreift den Säbel in der … Weiterlesen …

Umgeben ringsherum von Berg und Tal (Zwodautal)

Umgeben ringsherum von Berg und Tal ist meine Heimatstadt Ein Fleckchen Erde, das so wunderschön. von vielen Menschen unbekannt Der Kuckuck ruft mit lautem Vogelsang stört hier die Waldesstille nur die Quelle rieselt klar aus dem Gestein wie schön bist du, o du Natur O du schönes Zwodautal du bist so lieb so traut dort … Weiterlesen …

Die Nacht mag sein so finster als sie will (um 1880)

Die Nacht mag sein so finster als sie will Der Jungbuab ging auf die Gasse Er schlug dem Mädchen vors Lädelein: „Schatzelein, steh auf und laß mich ein Du hast mirs ja verheißen, ja verheißen“ „Und wenn ich dir’s verheißen hab So darf ich dirs nicht holten: Es könnt einer oder der ander im Winkel … Weiterlesen …

Ritterliches Blut und kühner Heldenmut

Ritterliches Blut und kühner Heldenmut Ruhm und Lob zu erjagen das Leben ohn Verzagen gegen den Feind zu wagen sich gar nicht scheuen tut Ritterliches Herz weichet nicht hinterwärts In Glück und in Gefahren tut ständig es verharren wenn es sollt auch erfahren im Feld des Todes Schmerz Ritterliche Hand ist weit und breit bekannt … Weiterlesen …

Der Kuckuck auf dem Birnbaum saß

Der Kuckuck auf dem Birnbaum saß Kuckuck Kuckuck Mag´s regne, mag´s schneie so wird er halt naß. Der Kuckuck, der Kuckuck halt naß Der Kuckuck flog über des Nachbars sei Haus Kuckuck, Kuckuck Ei Dirndel, bist drinne, steh auf und mach auf Der Kuckuck, der Kuckuck ist draus Ich steh dir nit auf, i laß dir nit ei … Weiterlesen …

Wir sind durch Deutschland gefahren

Wir sind durch Deutschland gefahren Vom Meer bis zum Alpenschnee Wir haben noch Wind in den Haaren Den Wind von Bergen und Seen In den Ohren das Brausen vom Strome Der Wälder raunender Sang Das Geläut von den Glocken der Dome Der Felder Lerchengesang In den Augen das Leuchten der Sterne Das Flimmern der Heidsonnenglut … Weiterlesen …

Kühn voran zieht die Fahn

Kühn voran zieht die Fahn Folget alle Mann für Mann Tapfer mit! Tritt für Tritt! Haltet strammen Schritt Ein gewisser L. F. Göbelbecker verwendet dieses Lied in einem Soldaten-Spiel, daß er im ersten Jahr des ersten Weltkrieges mit Erstklässlern (!) aufführt. Er schreibt in dem Buch: „Wie ich meine kleinen in die Heimatkunde, ins Lesen, … Weiterlesen …

Am Schwarz und Blauen Bande

Am Schwarz und Blauen Bande trag ich ein goldnes Kreuz Das Band ist mir so heilig das Gold hat keinen Reiz Und was dies Band umschließet ein herrliches Geschenk ein Haar von ihren Haaren zum ew´gen Angedenk Nur das ist meine Wonne im Jammer oft mein Trost wie oft hab ich so selig den Lockenschmuck … Weiterlesen …

In dem Grünebusch (Das Bittersüße Lied)

In dem Grünebusch, in dem Grünebusch singt die Nachtigall die ganze Nacht singt mit lautem Schall, singt mit lautem Schall, daß ich davon bin vom Schlaf erwacht Singst ja viel zu süß, singst ja viel zu süß Nachtigall, vor meinem Kämmerlein Singst so bittersüß, singst so bittersüß für ein Mädchen, das allein muß sein Wenn die Sonne scheint, wenn die … Weiterlesen …

Gott du schütz unsere Hoheit hier

Gott, du schütz unsere Hoheit hier Und auch das ganze Haus Ich ward berufen nach Berlin um neuen Sachen aus. Kaum als ich dort den Rück verwandt Da träumte mir es schon, Als sei Krawall in meinem Land Drauf wand ich mich gleich um; Ich eilte nun jetzt schnell nach Haus Auf Eisenbahn und Land … Weiterlesen …