Nach der Novemberrevolution bildete sich in Halle die Proletarische Kulturvereinigung und übernahm die Traditionen des Arbeiterbildungs-Vereins Halle-Kröllwitz. Etwa hundert Mitglieder schufen aus dem Nichts heraus und nach der Arbeitszeit auf dem Gelände der heutigen „Frohen Zukunft“ mit vorbildlichem Gemeinschaftsgeist ein Heim, das eine Werkstatt für revolutionäre Agitation und Propaganda wurde. Begabte Arbeiterjungen und -mädel bildeten … Weiterlesen …
Der Bremer Schlagersänger Ronny – eigentlich Wolfgang Roloff – wurde am 10. März 1930 geboren. Zu seinem Repertoire gehörten Volkslieder, volkstümliche Lieder und Schlager wie „Hohe Tannen weisen die Sterne“, „Im schönsten Wiesengrunde“, „Es war im Böhmerwald“, „Du du liegst mir im Herzen“, „Ich weiß nicht was soll es bedeuten (Die Loreley)“, „An der Saale … Weiterlesen …
Die „Roten Raketen“ entstanden im Herbst 1927. Anstoß für ihr Wirken war ein bunter Abend, ein Pressefest der „Roten Fahne“, des Zentralorgans der KPD. Das Programm hätte einheitlicher, aktueller, spritziger sein können, fanden sie. „Macht es,“ sagte die „Rote Fahne“. Sie versuchten es. Sechs Berliner Jungs waren sie, teils Arbeiterkorrespondenten, teils Genossen des Kommunistischen Jugendverbandes. … Weiterlesen …
Ende 1927 erlebte Halle ein Gastspiel der sowjetischen Spieltruppe „Blaue Blusen“, das von unseren Werktätigen begeistert aufgenommen wurde und uns bewies, wie mit wenigen Menschen, geringem Aufwand und wenig Ausstattung beispiellose Erfolge zu erreichen sind. Allerdings mußten diese wenigen Menschen hohes politisches Bewußtsein besitzen, mußten diszipliniert und vielseitig begabt sein. Von dem Eindruck dieses Gastspiels … Weiterlesen …
Die Maßnahme der unter rechter SPD-Führung stehenden Polizei, die der Berliner Arbeiterschaft am 1. Mai 1929 das Recht auf die Straße nehmen wollte und offensichtlich der Wegbereitung des Faschismus diente, zwang zur Gegenwehr. Der in die Geschichte des deutschen Proletariats eingegangene Blutmai 1929 war die Geburtsstunde der Agitprop-Truppe „Roter Wedding“; die Schüsse, die vom 1. … Weiterlesen …
Der Schauspieler, Komiker und Autor Alfred Schmasow wurde am 5. Januar 1863 in Berlin geboren, wo er am 16. Mai 1924 auch starb. Schmasow wurde über die Schauspielerei hinaus auch als Autor von Original-Couplets und Bühnensketchen bekannt; schon um die Jahrhundertwende gab er eine Auswahl seiner Couplets unter dem Titel „Lachende Gesichter“ heraus. Viele davon werden wie … Weiterlesen …
Die Witwe Catherine Nicolas geb. Winkler , “ Schnidderhanse Käthrin “ , in Greningen ( Kreis Forbach ) – geboren am 5. Februar 1839 – wurde über 95. Jahre alt. Sie sang Louis Pinck in Lothringen alte Volkslieder vor. Lozuis Pinck schreibt über sie in den Anmerkungen zum 3. Band ( S. 466f): Witwe Catherine Nicolas, geb. … Weiterlesen …
Der „Sturmtrupp Alarm“ bestand aus dem Kern der „Rote Raketen“ und einigen neuen Truppenmitgliedern. Im Sommer 1929 spielten sie bereits wieder mit ihrem schlagkräftigen Programm im Auftrag der KPD für den „Kampfbund gegen d. RFB-Verbot“, dann für die „Rote Hilfe“. Es gab Veranstaltungen an Ruhr und Rhein. Die Arbeiter gingen mit, wenn die Szenen zündeten. … Weiterlesen …
Udils-Kättel hieß eigentlich Katharina Kieffer und stammte aus Hambach in Lothringen , wo sie von 1848-1922 lebte. In dem Buch Verklingende Weisen (1926) heisst es über sie: Diese alte Jungfer konnte weder lesen noch schreiben, hatte aber ein ganz hervorragendes Gedächtnis. Wenn sie als junges Mädchen ein Lied hörte, behielt sie es sofort, besonders die lyrischen, die … Weiterlesen …