1994 rief die sächsische Staatskanzlei in Dresden zu einer Art Wettstreit für ein Sachsenlied auf. Mehr als einhundert Vorschläge wurden eingereicht. Die Ideen reichten von „Aus den Wettinern wurden Sachsen“ über „Sing mei Sachse sing“ bis zu „Sachsen du mein Heimatland“. Die meisten Vorschläge bezogen sich aber auf das „Sachsenlied“ von Ernst Julius Otto von … Weiterlesen …
„Sannta Lucia“ ist ein neapolitanisches Lied (Canzone napoletana), das von Theodoro Cottrau 1849 veröffentlicht wurde. Es wurde bald populär in Deutschland . u.a. mit dem deutschen Text von Adolf Kunz – und vielfach nachgedichtet. Besondere Verbreitung fand es in Skandinavien durch das Luciafest. (Wikipedia)
In zahlreichen Variationen überliefertes Schlaflied für Kinder. Bemerkenswert die leider nur als Fragment überlieferte Fassung von 1611, in der die Mutter – und nicht der Vater – die Schafe hütet. Die heute bekannte Melodie steht zuerst bei Johann Friedrich Reichardt: „Lieder für Kinder“ aus Campe´s Kinderbibliothek I (Hamburg 1781, mit der Überschrift „Fietchens Wiegenlied, ihrer … Weiterlesen …
Der „Schneewalzer“ wurde erstmals 1887 unter dem Titel „Jägerständchen“ als Walzer Nr. 1 der „Walzer-Idylle – Ein Sonntag auf der Alm op. 71.“ von Thomas Koschat (1845-1914) veröffentlicht: Koschat vermerkte dazu: „Mit teilweiser Benutzung von Kärntener Volksweisen“. Der „Schneewalzer“ wird aber zumeist als Originalkomposition von Koschat angesehen, da eine solche Volksweise nirgends zu finden ist. Den Titel Schneewalzer hat … Weiterlesen …
„Singe wem Gesang gegeben“ – diesen Spruch hört man heute noch ab und zu. Ludwig Uhland schrieb des Text des Liedes um 1813, es gibt einige Vertonungen dazu, so von Felix Mendelssohn-Bartholdy , Christian Schulz , Friedrich Schneider und Josef Hartmann Stuntz. Es gibt auch einige Nachdichtungen und Parodien, von denen insbesondere „Auf ihr Brüder laßt uns wallen“ das Original an Popularität weit übertraf.
„Steh ich in finstrer Mitternacht“ ist ein Lied mit einem Text von Wilhem Hauff, der zuerst 1824 in „Kriegs- und Volkslieder“ veröffentlicht wurde, die Melodie komponierte Friedrich Silcher. Das Lied weist insbesondere in der ersten Strophe Ähnlichkeit mit dem 100 Jahre später entstandenen Argonnerwald um Mitternacht auf, die zweite Strophe hat große Ähnlichkeit mit „Die Kette drückt die kühne Hand “ auf … Weiterlesen …
„Stehn zwei Stern am hohen Himmel“ ist die erste Zeile einer „Wanderstrophe“, die in verschiedenen Volkslieder – vor allem im 19. Jahrhundert – zu finden ist: Stehn zwei Stern am hohen Himmel Leuchten heller als der Mond Leuchten so hell, Leuchten heller als der Mond oder Stehn zwei Stern am hohen Himmel Glänzen Heller als … Weiterlesen …