Ich kann und mag nicht fröhlich sein
wenn andre schlafen
so muß ich wachen
muß traurig sein
Ach lieber sollst nicht traurig sein
will deiner warten
im Rosengarten
im grünen Klee
Zum grünen Klee da kann ich nicht
zum Waffengarten
voll Hellebarden
bin ich hingestellt
Stehst du im Feld, so helf dir Gott
An Gottes Segen
ist alles gelegen
wer´s glauben tut
Wer´s glauben tut ist weit davon
Er ist ein König
er ist ein Kaiser
und führt den Krieg
Halt! Wer da? Rund! Wer sang zur Stund?
Verlor´ne Feldwacht
sang es um Mitternacht
Bleibt mir vom Leib
Text; freie Neudichtung eines älteren Volksliedes durch von Arnim
Musik: Verfasser unbekannt –
in: Des Knaben Wunderhorn — Neues Liederbuch für Artilleristen (1893)–
Zur Geschichte dieses Liedes:
Versionen, Parodien und Nachdichtungen: :
Liederthema: Kriegslieder, Soldatenlieder
Liederzeit vor 1808 - Zeitraum: 19. Jahrhundert: Volkstümliches Lied
Stichwort: Geschichte dieses Liedes: Im Rosengarten will ich deiner warten
Auf diese Melodie:
Textvarianten:
Offensichtlich nach der Umdichtung aus „Des Knaben Wunderhorn„_
Ich kann und mag nicht fröhlich sein
Wenn alle Leute schlafen
So muß ich wachen
Muß traurig sein
Liebe Knabe, du mußt nicht traurig sein
Will deiner warten
Im Rosengarten
Im grünen Klee
Zum grünen Klee, da geh ich nicht
zum Waffengarten
Voll Helleparten
Bin ich gestellt
Stehst du im Feld, so helf dir Gott!
An Gottes Segen
Ist alles gelegen,
Wer’s glauben tut
Wers glauben tut, ist weit davon
Er ist ein König
Er ist ein Kaiser
Er führt den Krieg
Halt! Wer da? Rund!
Bleib mir vom Leib!
Wer sang es hier?
Wer sang zur Stund‘?
Verlorne Feldwacht
Sang es um Mitternacht.
Mitternacht! Mitternacht! Feldwacht!