Die Dänen rückten ein
in Schleswig Holstein
sie wollten es wagen
Schleswig Holstein zu belagern
sie bauten frisch darauf
ihre Schanzen darauf
Der dänische General
schickte Truppen voran
Wollt Ihr Euch nicht ergeben
es kostet Euer Leben
Mit Pulver und Blei
schießen wir niemals vorbei
Wir lassen ja nicht
Schleswig-Holstein im Stich
wir woll´n uns nicht ergeben
und kost´ es das Leben
Wir lassen ja nicht
Schleswig-Holstein im Stich
Sie riefen überall
es lebe Prinz Karl
Und Prinz Karl, der soll leben
unser Hauptmann daneben
und alle Offizier´
Schleswig-Holsteiner sind wir
Text: Verfasser unbekannt (um 1849, nach „Die Franzosen brachen ein„)
Musik: eine Umgestaltung Die Franzosen brachen ein bei Mannheim überm Rhein
in: Deutscher Liederhort II (1893, Nr. 363)
Das Lied stammt aus dem Schleswig-Holsteinschen Kriege 1849. Vergl. dasselbe bei Ditfurth, historische Lieder von 1815— 1866, das. Nr. 73. Dort mit dem Anfange: die Dänen brechen ein.
Zur Geschichte dieses Liedes:
Versionen, Parodien und Nachdichtungen: :
Liederthema: Kriegslieder, Soldatenlieder
Liederzeit vor 1849 - Zeitraum: 1848-1849 Deutsche Revolution, 1864 - Deutsch-Dänischer Krieg
Stichwort: Orte: Schleswig-Holstein
Geschichte dieses Liedes: Die Franzosen brachen ein
Anmerkungen:
Im Liederhort Aus dem Untern-Westerwalde (Wölferlingen) und Kreis Ziegenhain um 1880.
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In diesen Büchern:
Schleswig-Holsteinisches Liederbuch (1924)