Es wird von zwei Buben gespielt, von denen der erste einen Klicker vorauswirft, der andere den seinen hinterher, wobei er den ersten Klicker möglichst zu treffen sucht. Gelingt ihm das, so gehören beide Klicker ihm, sonst kommt der andere an die Reihe und versucht sein Glück. So können beide Spieler eine ganze Strecke Wegs mit den beiden Klickern spielen, bis einer trifft. Das Treffen selbst nennt man auch knibbeln.
Kommen die beiden Klicker so nahe zusammen, dass der Spieler sie mit seinen Fingern spannen, d. h. beide mit dem Daumen und einem der übrigen Finger gleichzeitig berühren kann, so gehören ihm die beiden Klicker ebenfalls.
Das Spiel wird auch wohl so ausgeführt, dass ein Klicker an die Wand geworfen und der andere ebenfalls von der Wand aus hinter ihm hergeworfen wird. Ist der erste Klicker getroffen, oder lassen sich beide spannen, so gehören beide Klicker dem Spieler. Ist das nicht der Fall, so nimmt der erste Spieler seinen Klicker wieder auf und wirft ihn nochmals an die Wand usw. bis eben einer trifft oder eine Spanne erzielt ist.
Frankfurter Kinderleben (1929, Nr. 3684)