Alles was in Lüften schwebet

Alles was in Lüften schwebet

Alles was in Lüften schwebet
kommt von einer Taube her
Tauben sind gar schöne Tier
Tauben die gefallen mir

Morgen früh um halber achte
Steig ich aus meim Bettchen raus
Seh was meine Tauben machen
Ob sie noch am Leben sein

Kommt es um die Mittagsstunde
Fliegen sie nach Nahrung aus
O da wird mir angst und weh
Wenn ich keine Taube seh

Abends späte komm’n sie wieder
Fremde habn sie mitgebracht
Ei da sperr ich sie gleich ein
Daß sie mögen sicher
Sicher vor dem Stößer sein.

Text und Musik: Verfasser unbekannt
Mündlich aus dem Altenburgischen 1884. Ähnlich bei Erk I. S, 46. Mündlich vom Niederrhein, daher die Melodie hier. Aus Hessen bei Mittler Nr. 602. Aus Schlesien: Hoffmann Nr. 265. Kr. II. Nr. 182. Anfang bei Erk: „Alles was auf Erden schwebet“ (lebet). Auch aus der Lahngegend mündlich 1880, mit unwesentlichen Varianten. Mit weiterer Strophe auch: in Verklingende Weisen – Volkslieder aus Lothringen (1928)

O wie geschmeckt die Taub so gut
wenn man sie ja braten tut
in der Pfann gebraten
am dem Spiess gebraten
schmeckt die Taub so gut


500 Jahre Bauernkrieg

Wessen Erde ist die Erde ?
Wessen Welt ist die Welt?

Die Grenzgänger spielen Lieder und Texte aus dem Bauernkrieg von 1524/1525 und ziehen die Parallelen bis in die heutige Klimakrise. Lieder aus der bedeutenden Sammlung “Deutsche Volkslieder demokratischen Charakters” von Wolfgang Steinitz (1954/1962) und Songs von Bertolt Brecht treffen auf Geschichten des legendären Bundschuh-Führers Jos Fritz, Passagen aus den Reden Thomas Müntzers und aus den Memminger Artikeln, der frühesten gedruckten Erklärung der Menschenrechte von 1525. (Weitere Infos)

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