Des Morgens um die sechste Stunde

Des Morgens um die sechste Stunde öffnet sich Brigettes Mauertor Die Händ´ am Rücken festgebunden Schritt Robert Blum mit stolzem Schritt hervor Robert Blum, er rasselt in den Ketten Kein deutscher Mann ihm mehr zur Seite steht Der Henkersknecht wohl in der Mitten Er lieset ihm sein Todesurteil vor „Ich bin“, sprach er, „bereit zum … Weiterlesen …

Du mei flachshaarets Deandl

Du mei flachshaarets Deandl I hab di so gern Und i kunnt weg´n dein Flachs Glei a Spinnradl wer´n „O du lüagater Bua hör auf mit dein Kier´n wanns lang a so furt redst so kriagst ma noch Birn!“ „Es is scho es bleibt so i kann nix dafür und so lang mir Gott´s Leben … Weiterlesen …

Deckt mir überreich den Tisch

Deckt mir überreich den Tisch Für die lieben Gäste Aber aus dem Keller holt Mir das Allerbeste Dass sie lächelnd sich gestehn Wenn sie heimwärts schweben Edlen Wein hat er geschenkt Und ihn gern gegeben Wonnig lacht mir deutscher Wein Wonniger das Leuchten Wenn der Zecher Augen sich In Entzückung feuchten Ist ihr stammelnd Zeugnis … Weiterlesen …

Wo auf hohen Tannenspitzen

Wo auf hohen Tannenspitzen die so dunkel und so grün, Drosseln gern verstohlen sitzen weiss und rot die Moose blühn; zu der Heimat in der Ferne zög ich heute noch so gern! Wo ins Silber frischer Wellen schaut die Sonne hoch hinein, spielen heimliche Forellen in der Erde grünem Schein; zu der Heimat in der … Weiterlesen …

Strophe: Damische Kuh

Da drobn auf dem Berge steht a damische Kuah, macht die Augen mal auf und machts dann wieder zua Vierzeiler

Was i brauch han i

Was i brauch han i was i han brauch i was i muß kann i woaßt, i bin schlau , i ! Was i kunn , g´freut mi was mi g´freut, tua i nix davo´ reut mi han gern mei Ruah i G´freuets mi , möcht i wenn i möcht , kunnt i mag oft … Weiterlesen …

Hans Hans hast a schöns Hösle an

Hans Hans hast a schöns Hösle an, Hösle an und a schöns Bändle dran, Bändle dran I du mein, ah du mein ah du mein, i du mein i du mein Hans i du mein, ah du mein, i du mein Hans Hans Hans hast a schöns Wämsle an, Wämsle an und a schöns Knöpfle … Weiterlesen …

Wie ist die Welt so gross und weit!

Wie ist die Welt so gross und weit! Kein Berg zu hoch, kein Tal zu breit die nimmer ich durchzogen. Durch Wald und Flur ohne Rast und Ruh so Tag wie Nacht immerzu, immerzu, ein Vogel, bin ich geflogen Des Nordlands Eis, des Südens Glut, die linde Luft, des Sturmes Wut ich habe sie alle … Weiterlesen …

Wie schön bist du freundliche Stille himmlische Ruh

Wie schön bist du freundliche Stille himmlische Ruh Sehet, wie die klaren Sterne wandeln in des Himmels Auen und auf uns herniederschauen schweigend, schweigend aus der blauen Ferne Wie schön bist du freundliche Stille himmlische Ruh Schweigend naht des Lenzes Milde sich der Erde weichem Schosse kränzt den Silberquell mit Moose und mit Blumen die … Weiterlesen …