Ihr Männer all , ob euch der Kittel ob euch die blaue Bluse schmückt In euren Händen ruht das Mittel zu ändern, was euch schwer bedrückt Reicht euch die Hand, schließt euch zusammen zu einem großen Bruderbund und über´´s ganze Erdenrund wird wie ein Blitz die Losung flammen: Gebt den Achtstundentag! verkürzt der Arbeit Plag! Zum … Weiterlesen …
Bierburg war ein schönes Städtchen wegen seiner holden Mädchen war´s bekannt so fern und nah und der Geister Capua nannten es die Dichter Drinnen wohneten die reichen Börsenmäkler und dergleichen Draußen aber rundherum gab´s viel schwarzes Publikum zwischen den Fabriken Ganz besonders abendnächtig war die Gegend dort verdächtig Ganze Haufen konnt´ man sehn schimpfend stets … Weiterlesen …
So lang noch steuerfrei hienieden das Schönste, was die Erde hat bin ich mit meinem Los zufrieden und habe diese Welt nicht satt Dem Staate geb ich keine Zölle für Mondenschein und Sonnenlicht Ich frag den Teufel nach der Hölle und in den Himmel will ich nicht Ein schönes Aug´ kann michberücken wie bannt die … Weiterlesen …
O Maientag Fest sonder gleichen das Millionen heut´ begehn Seht, wie der Arbeit heil´ge Zeichen in allen Landen purpurn wehn Sie sollen rings die Völer mahnen die Arbeit will Gerechtigkeit Ihr müßt den Weg zum Sieg ihr bahnen im Geiste einer neuen Zeit Wie stolz man die Kultur bewundert die immerwährend emsig schafft und unserm eisernen … Weiterlesen …
Verstummt Ihr Engel und Ihr Hirten verstummt, ihr trägen Litanei´n Eh nicht gelöst der Völker Bürden kann Frieden nicht auf Erden sein Wie könnten Freudenlieder schallen wo Unterdrückung herrscht und Not Ein solcher Sang, er wär ein Spott den Menschen wär´s kein Wohlgefallen Auf Proletariat auf, rüste dich zur Tat zur Wahl! Zur Wahl! Zum … Weiterlesen …
So stehen wir voll Ernst und Kraft ein Bruder für den andern so wollen wir gewissenhaft dem Ziel entgegenwandern Wir stehen fest und wanken nicht wir wissen, was wir wollen wir stehen, bis die Schranke bricht die uns hat trennen sollen Wir grüßen froh nach Süd und Nord nach Westen uns´re Brüder und mächtig tönt … Weiterlesen …
Es braust ein Getöse so dumpf und schwer in Sturmeswüten laut ächzet das Meer schwarz ziehen die Wolken, die Sterne verhüllend mit Blitzen und Donner die Luft erfüllend Da graut´s dem Philister, wie bangt sein Gesicht Wir aber, Freunde, klagen nicht Wie groß die Not, wir fragen nicht was uns auch droht, wir zagen nicht … Weiterlesen …
Rückschritt liebliche Bewegung die der Krebs uns sinnig zeigt Banne jede Überlegung schaff´daß alles Denken schweigt Deine Zauber binden wieder was der Freiheit Hauch empfand und der Nebel steigt hernieder über das zu helle Land Chor: Seid umschlungen, Millionen stets vom Militäretat soll der Unterricht etwa treffen uns´re Doppelkronen? Wer auf Erden je gezwungen einem … Weiterlesen …
Auf Freunde lasst das Lied erklingen das Frühlingslied der neuen Zeit Hört Ihr die Stürme? Hört, sie bringen uns Kunde, daß entbrannt der Streit Doch all ihr Brausen, all ihr Wehen es festigt nicht des Winters Macht Laßt toben sie, die Sonne lacht Der Völkerfühling muß erstehen Hoch flattert das Panier! Die Freiheit bringen wir … Weiterlesen …
Auf stimmet an in vollen Tönen der Freiheit Sturm- und Kampfeslied In´s Land hinaus soll`s feurig tönen daß es die Herzen mit sich zieht Im Wettersturme zieh´n die Reihen es schlägt das Herz in wilder Lust die freie off´ne Mannesbrust dem Kampf für´s Menschenrecht zu weihen In Einigkeit und Kraft du freie Männerschaft steh fest! … Weiterlesen …