Pfiati Gott Schatzerl I muß a Klausna wern Hast a´s letzt Schmatzerl Haselnußkern – Wer woaß wer d´Nuß aufbeißt Wer woaß wer´s Kuterl z´reißt Alli Leut essen gern schöni Haslnußkern nach: Anton Quitzmann , Religion der Baiwaren 1860 , S. 90 – zitiert nach Volkserotik und Pflanzenwelt (1910)
Unsere Väter sind gesessen auch vor vollen Gläsern hier unsre Väter sind vergessen und vergessen werden wir Wer kann alles auch behalten was geschieht und nicht geschieht Ob sich hier die Stirn in Falten dort der Mund zum Lächeln zieht Leer´ und volle Köpf´ und Taschen werden nach uns auch noch sein nach uns gibt´s … Weiterlesen …
Gott zum Gruß! Euch, wackre Brüder Gott zum Gruß, ertön´ es wieder aus des Sanges hellem Schall Laßt hinauf zum Himmel schwellen unser Lied auf Windeswellen daß es droben widerhall Laßt erklingen über Auen über alle deutschen Gauen unsern Wahlspruch fort und fort „Leben, Lieben, Glauben, Hoffen treues Herz – der Freude offen!“ Das ist … Weiterlesen …
Der Handwerksstand, vernehmt es, ihr Genossen ist schon ein alter Stand der immer tätig wirket, unverdrossen mit reger, kräftiger Hand Zwar stand er nie zu nah am Fürstenthrone doch das tut nichts zur Sach er war nie Knecht, nie Diener sich zum Hohne nie litt er diese Schmach Selbstständigkeit erfordern schon die Werke die seine … Weiterlesen …
Ach! hätt‘ ich hunderttausend Gulden, so kauft‘ ich mir ein Bataillon bezahlte die verdammten Schulden und ging als Obrister davon. so aber ist der Beutel leer: was bin ich denn als Lieutnant mehr? Und als ich komm‘ von der Parade hab‘ kaum gemäß Rapport getan, so ist der Teufel schon vorhanden und alle Gläub’ger klopfen an. Da heißt’s: Herr … Weiterlesen …
Lieschen war das schönste Mädchen Wohl im ganzen Land Einen Jüngling aus dem Städtchen Hat sie gut gekannt Ja, ja, ja, ach ja, ’s ist traurig, aber wahr. Nein, nein, nein, ach nein, Von einmal, da kann es nicht sein »Lieschen, deine Wangen bleichen!« Sprach die Mutter einst »Kind, das sind sehr böse Zeichen. Sprich, … Weiterlesen …
Soll sich der Mond nicht heller scheinen soll sich die Sonn nicht früh aufgeh so will ich diese Nacht gehn freien wie ich zuvor auch hab getan. Als er bald auf die Gasse trat Da fing er an sein Lied und sang. Er sang aus schöner heller Stimme dass sein Herzlieb zum Bett‘ raussprang. Steh … Weiterlesen …
Alleweil rappelts am Scheuertor alleweil rappelts am Haus alleweil ist ja mein Schätzche draus alleweil gehn ich hinaus. Bist du denn gör nit mein lieber Schatz Bist du denn gör nit mehr mein? Ich häbb dich so oft und so treu geliebt Kann es denn gör nit mehr sein? Schwimmen die Fische im Teisch herum Stecken … Weiterlesen …
Willst du meinen Wilhelm hab’n mußt du rote Bänder trag’n Rote Bänder trag ich nicht Kriegst auch meinen Wilhelm nicht Andrer Text: Eins zwei drei vier fünf sechs sieb’n wo ist denn mein Schatz geblieb’n ? In Berlin, in Stettin wo die hübschen Rosen blühn Ausführung: Im ersten Teil hüpft das Paar siebenmal Vorwärts und … Weiterlesen …
Mein Emsland will ich ehren Wo ich auch immer bin Die Äcker sind voll Ähren Die Wiesen sind so grün, Und durch die grüne Au Die Ems fließt himmelblau Mein Emsland will ich ehren Wo ich auch immer bin Siehst dort zwar kein Gepränge Von Weinbergranken stehn Doch´s liebe Brot in Menge Wächst auf des … Weiterlesen …