Ach was tut mir mein Herzche so weh weil ich es bei meim Schätzle in Ungnad steh in Ungnad steh, das kränket mich so sehr ich soll mein Schatz verlassen, und das tut weh Petersilie, du grünes Kraut, — Was Hab ich meinem Schätzche so Vieles vertraut So vieles vertraut, das sag ich ihm ja … Weiterlesen …
Kein Becher voller Wonnen, gefüllet bis zum Rand ersetzt auf fremder Erde das teure Vaterland Des Himmels reinster Segen die Heimat beglückt Erinnerung und Jugend die Seel entzückt O süßer Heimatlaut, wie klingst du dem Herzen dem Herzen lieb und traut Den Frieden der Seele verleiht die Fremde nicht Wo find ich die Hütte mein … Weiterlesen …
An den Rhein, an den Rhein zieh nicht an den Rhein mein Sohn, ich rate dir gut: da geht dir das Leben zu lieblich ein. da blüht zu freudig der Mut Siehst Du die Mädchen so frank und die Männer so frei als wär´ es ein adlig Geschlecht gleich bist Du mit glühender Seele dabei: … Weiterlesen …
Als ich im Städtchen Abschied nahm bergauf, bergab, wohin ich kam, wie schwer hab´ ich´s getragen Ade! Ade! zu sagen Auch sah‘ ich’s dem und jenem an manch freundlich Wort noch mahnte dran: sie liessen mich nicht gerne fortziehen in die Ferne Und doch behielt ich frischen Mut wie stets ein rechter Bursch es thut, … Weiterlesen …
Grüne Petersilie du wunderschönes Kraut ich habe meim Schätzel gar vieles vertraut gar vieles vertraut und vieles verspricht Alte Liebe die rostet nicht aus der Uckermark. Erk III, 1, Nr. 27 Deutscher Liederhort II (1893, Nr. 574a)
Mädchen, wenn ich dich erblicke find ich keine Ruhe mehr Jeder Tag und jede Stunde ist für mich ganz freudenleer Wo ich geh‘ und wo ich stehe liegt mir stets mein Schatz im Sinn Seufzer schick‘ ich in die Höhe Tränen schick‘ ich zu dir hin Kommst mir zwar aus meinen Augen Aber nicht aus … Weiterlesen …
Mädchen, heirat nicht zu früh steck dich nicht in Sorg und Müh! lern ein wenig Höflichkeit warte nur, warte nur warte bis gelegne Zeit Wenn die Burschen dich lachen an Denk du nicht, sie woll’n dich han Denn sie sind voll falscher List Geb’n gute Wort und Haltens nicht Ach wer hatte das gemeint Daß ihr … Weiterlesen …
Wenn’s Kirmse wird, wenn’s Kirmse wird da schlacht’t mein Vater en Bock da tanzt meine Mutter da tanzt meine Mutter da wackelt ihr der Rock Text und Musik: Verfasser unbekannt in Deutscher Liederhort III (1894, Nr. 1832 „Vor der Kirmse“ Für die Kinderstube) aus Thüringen vor 1840 Wenn Kerms wird sein, wenn Kerms wird sein, … Weiterlesen …
Im Januar da führen uns die Männer auf das Eis dem Schnee sind ihre Worte gleich, sie machen uns viel weiß Im Februar maskiern sie sich, das dauert bis zum März dann löst die harte Rinde sich allmählich von dem Herz Den Monat später schicken sie uns lächelnd in April Im Mai, Gottlob, da führen … Weiterlesen …
O Himmel, wie lang soll ich noch tragen das bittere Joch! Du sagst, du liebest mich aber du hassest mich Alles scheint finster und trüb weil du vergissest die Lieb. Wenn du mein Schatz willst sein Mußt du mich lieben allein Mußt hübsch zu Hause bleiben Mußt andre Bursche meiden So du das aber nicht tust … Weiterlesen …