Es hatten sich sieben und siebzig Schneider verschworen

Es hatten sich sieb´n und siebzig Schneider verschworn Sie wollten zusammen ins Niederland Da bekäm´n sie ein größeren Lohn Da b´käm´n sie ein größeren Lohn. Sie nähten sich einen papiernen Wagen Der siebenundsiebenzig Schneider konnt trag’n, Sie setzten sich alle darauf Und als sie kamen den halben Weg Da stund ein Geißbock auf dem Steg … Weiterlesen …

Mein Liebster ist ein Weber

Mein Liebster ist ein Weber Er webt so emsiglich an einem Stückchen Linnen Der Linnen ist für mich! Der Aufzug ist die Liebe Die Treue schießt er ein Denn Lieben muß mit Treuen recht fest verbunden sein Das Garn hab ich gesponnen in mancher langen Nacht Und hab an dich, mein Liebster wohl stets dabei … Weiterlesen …

Daß ich der Rauchfangkehrer bin

Daß ich der Rauchfangkehrer bin Das wissen ja alle Leut Ich bin kohlschwarz vom Angesicht Und hab ein schwarzes Kleid. Wann ich ins Rauchfangkehren geh, So nimm ichs Laiterl mit Ein’n Besenstiel den muß ich habn Vergiß ihn aber nit. Wann ich zum Rauchfang hinne kirn So lain ichs Laiterl an Und steig hinauf in … Weiterlesen …

O selige Nacht in himmlischer Pracht

O selige Nacht! In himmlischer Pracht erscheint auf der Weide ein Bote der Freude den Hirten, die nächtlich die Herde bewacht. Wie tröstlich er spricht O fürchtet euch nicht Ihr waret verloren heut ist euch geboren der Heiland, der allen das Leben verspricht Seht Bethlehem dort den glücklichen Ort da werdet ihr finden was wir … Weiterlesen …

Ein Postknechtlied will ich jetzt singen

Ein Postknechtlied will ich jetzt singen Der Liesel zu Ehren, und sollts mir gelingen, Daß es ihr gefällt, Wie ich es gewählt So bin ich voll Freuden und schreie juhu! Und blas auf meinem Posthorn ein Stückchen dazu. Ein Postknecht gewinnet gar nicht viel Zeit, Muß immer im Stalle stehn bereit In gleichen sein Roß. … Weiterlesen …

Hat mir mein Vater vierzig Gulden geben

Hat mir mein Vater vierzig Gulden geb´n Soll ich mir kaufen ein Weib Und a schöns Kellerin Und a schöns Kellerin Die soll mein Äugelein sein, juchhe! Die soll mein Äugelein sein. Hansel spann meine Sechs Schimmel ein! Kellerin, bring raus meinen Hut! Wir müssen weiter fahrn Dableiben tut mir kein gut, juchhe! Dableiben tut … Weiterlesen …

Husaren kommen reiten

Husaren kommen reiten den Säbel an der Seiten hau dem Schelm ein Ohr ab hau´s ihm nicht zu dicht ab laß ihm noch ein Stücklein dran daß man den Schelm erkennen kann Text nach einem Kinderreim aus dem 19. Jahrhundert – schon in: Des Knaben Wunderhorn (1810) und Macht auf das Tor (1905) als Kanon von … Weiterlesen …

Ein Schifflein ziehet leise

Ein Schifflein ziehet leise den Strom hin seine Gleise es schweigen, die drin wandern denn keiner kennt den andern Was zieht hier aus dem Felle der braune Waidgeselle? Ein Horn, das sanft erschallet das Ufer widerhallet Von seinem Wanderstabe schraubt jener Stift und Habe und mischt mit Flötentönen sich in des Hornes Dröhnen Das Mädchen … Weiterlesen …

Nach Gras wir wollen gehn

Nach Gras wir wollen gehn Die Vögel singen schön Der Gutzgauch frey Sein Melodey Hallt über Berg und Tal Die Mühle klappt zumal Der Müller auf der Obermühl Der hat der fetten Gänse viel Die Gans hat einen Kragen Die wolln wir mit uns tragen. Der beste Vogel, den ich weiß Das ist die fette … Weiterlesen …

Die Vöglein in dem Walde

Die Vöglein in dem Walde Die sehnen sich gar balde Die drehn sich nach dem Wind Wo sich meine Liebste findt Wie oft sind wir gegangen In Kompagnie zusammen Sowohl bei Tag als bei Nacht Sowohl bei Tag als bei Nacht Sie hat zwei braune Äugelein Dazu ein rotes Mündelein Ihr Herz ist Traurens voll … Weiterlesen …