Es waren zwei Königskinder

Es waren zwei Königskinder, Die hatten einander so lieb, Sie konnten zusammen nicht kommen, Das Wasser war viel zu tief. „Ach, Liebster, könntest du schwimmen? so schwimm doch herüber zu mir! Zwei Kerzen will ich anzünden, Und die sollen leuchten dir.“ Da war eine falsche Nonne, Die tat, als ob sie schlief. Sie tat die Kerzen auslöschen Der … Weiterlesen …

Marschiert ihr Regiment nun in das Feld

Marschiert ihr Regiment Nun in das Feld In aller Welt viel Krieg ist heuer zu finden Bei der Frau Wirtin Nachts Sie kehrten ein Wollen luftig sein Das Mädchen schläft allein Und als das Mädchen nun Vom Schlaf erwacht Und sich bedacht Da fing sie an zu weinen Ei schwarzbraun Mädchen sagt Was weint ihr … Weiterlesen …

Sichres Deutschland schläfst du noch?

Sicheres Deutschland, schläfst du noch? Ach , wie nah ist dir dein Joch, das dich hart wird drücken und dein Antlitz dürr und bleich, jämmerlich ersticken. Wach auf, du Deutsches Reich! Wach auf, du Deutsches Reich! … Text und Musik: Verfasser unbekannt ? vermutlich aus dem 16. Jahrhundert in Der wandernde Geselle (1933) — Die … Weiterlesen …

Wer jetzig Zeiten leben will

Wer jetzig Zeiten leben will, Muß haben ein tapfere Herze, Es sein der argen Feind so viel, Bereiten ihm groß Schmerze. Da heißt es stehen ganz unverzagt In seiner blanken Wehre, Daß sich der Feind nicht an uns wagt, Es geht um Gut und Ehre. Geld allein regiert die Welt, Dazu verhilft betrügen; Wer sich … Weiterlesen …

Mir nach spricht Christus unser Held

Mir nach! spricht Christus unser Held, mir nach, ihr Christen alle! verleugnet euch, verlaßt die Welt folgt meinem Ruf und Schalle nehmt euer Kreuz und Ungemach auf euch, folgt meinem Wandel nach Ich bin das Licht, ich leucht euch  für mit heilgem Tugendleben Wer zu mir kommt und folget mir darf nicht im Finstern schweben Ich … Weiterlesen …

Im Lande zu Hessen

Im Lande zu Hessen ist wenig zu essen Hohe Berg und tiefe Tal Wann die Schlehen und Holzäpfel nicht geratcn Haben sie weder zu sieden noch zu braten Im Lande zu Hessen ist schlecht Saufen und wenig zu fressen Dünne Bier und sauer Wein Der Teufel möcht im Land zu Hessen sein Text: Simon Dach, … Weiterlesen …

Wacht auf wacht auf der Steiger kommt (1700)

Wacht auf wacht auf der Steiger kommt er hat sein Grubenlicht schon angezündt Hats angezündt es gibt ein Schein und damit so fähret er wohl aus und ein Die Bergleut sein so hübsch und fein sie hauen das feinste Gold aus festem Gstein Der Eine haut Silber der Andre Gold und dem schwarzbraunen Mägdelein dem … Weiterlesen …

Es wollt ein Meyer meyen

Es wolt ein Meyer meyen wolt meyen auff grüner Heid was trug er auf sein Rücken? Ein Sänsslein, das war breit damit wollt er abmeyen all Blümlein auff grüner Heid Als das ein Fräulein hörte war sie fröhlich zur Stund Sein Senselein tät er wetzen dreymal in einer Stund Da was das Mägdlein fröhlich das … Weiterlesen …

Du allerschönste laß dich doch erbitten

Du allerschönste, laß dich doch erbitten Daß ich dich mög fassen in der Mitten Und ich dich als ein armes Würmlein drücke Und ich mich an deiner zarten Brust erquicke Du allerschönste, laß dich doch erbarmen Daß ich dich möge fahen in mein Armen Und ich dich vor meine Dienerin nenne Und du mich vor … Weiterlesen …

Kåtü mes ninkă båit?

Kåtü mes ninkă båit? Ťelka mes ninkă båit. Ťelka rici Våpăk kå naimo kå dvemo: Joz jis vilťĕ grüznă Zenă; Nemüg ninkă båit Joz nemüg ninkă båit. Kåtü mes zątĕk båit? Strezik mes zątĕk båit. Strezik rici Våpăk kå naimo kå dvemo: Joz jis wilťĕ molĕ ťarl; Nemüg zątĕk båit Joz nemüg zątĕk båit. Kåtü … Weiterlesen …