Muß ich dann , muß ich dann
zum Dörflein hinaus
und du mein Schatz bleibst hier
Wann ich komm , wann ich komm
wann ich wiedrum komm
kehr ich ein mein Schatz bei dir
Und was batt mich ein ganzer Hut voll Geld
alle Unglück stell ich an
Kein Bauersmädchen mag ich nicht
ich schau auch keine an
Denn sie muß sein so hübsch und fein
muß kommen aus der Stadt
die von Kopf bis zu Fuß ganz sauber ist
und keinen Fehler hat
Wann mir der Pfaff kein Weibchen schafft
so weiß ich mir ein Rat
so geh ich auf den Werbplatz hin
und werd ein Herr Soldat
Und da kriegen wir Geld und da haben wir Geld
und da ist mein Herz erfreut
und wann ich zu meim Schätzchen komm
so lieb ichs wieder aufs neu
Text und Musik: Verfasser unbekannt
Quasi die Originalfassung ? von Muß i denn muß i denn zum Städtele hinaus – :
Mündlich aus dem Odenwald und der Gegend von Frankfurt am Main , Dreieichenhain , Offenthal –
in Deutscher Liederhort (1856, Nr. 120a, zuerst aber 1839 veröffentlicht, die 2. Strophe soll laut Erk nach dem 2. Teil der Melodie gesungen werden.)
auch in Deutscher Liederhort II (1893, Nr. 785b) siehe unten